January 06, 2026

Vollständiger Ausfall von League of Legends legt alle Server lahm.

League-of-Legends-Spieler erlebten am 4. Januar 2026 eine unerwartete und frustrierende Überraschung: Das Spiel war plötzlich in mehreren Regionen nicht mehr erreichbar. Anmeldeversuche schlugen fehl, Server verweigerten Verbindungen, und Fehlermeldungen zu Sicherheitsproblemen flimmerten weltweit über die Bildschirme. Für ein Spiel, das seit über 15 Jahren existiert, wirkte die Ursache fast surreal: ein abgelaufenes SSL-Zertifikat, das das Spiel stundenlang lahmlegte.

Nachdem sich die Meldungen in den sozialen Medien häuften, bestätigte Riot Games das Problem auf dem offiziellen League of Legends X-Account und gab zu, dass ihnen ein Fehler bekannt sei, der einige Spieler am Einloggen hinderte. Ausfälle sind bei Live-Service-Spielen zwar nicht ungewöhnlich, doch dieser Vorfall stach aus einem bestimmten Grund hervor: Es handelte sich um eine nahezu perfekte Wiederholung eines Fehlers, den Riot bereits fast ein Jahrzehnt zuvor begangen hatte.

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Ein kleiner Fehler mit enormen Folgen

Ein SSL-Zertifikat ist ein zentraler Bestandteil moderner Internetsicherheit. Es verschlüsselt die zwischen einem Spieler und den Servern von Riot ausgetauschten Daten und schützt so Anmeldedaten, Kontoinformationen und Spieldaten. Läuft dieses Zertifikat ab oder wird es nicht ordnungsgemäß erneuert, funktionieren Systeme, die auf sichere Kommunikation angewiesen sind, nicht mehr.

Genau das ist hier passiert. Das abgelaufene Zertifikat führte dazu, dass League-Clients die Serververbindungen komplett ablehnten, wodurch es Spielern unmöglich war, sich einzuloggen oder auf Spiele zuzugreifen. Aus Spielersicht war das Spiel praktisch offline, obwohl die Server technisch gesehen noch liefen.

Die Geschichte wiederholt sich ab 2016

Besonders auffällig war, wie vertraut sich die Situation für langjährige Spieler anfühlte. Anfang 2016 erlebte League of Legends einen nahezu identischen Ausfall, ebenfalls verursacht durch ein SSL-Zertifikat, das sich nicht automatisch verlängert hatte. Damals erklärte ein leitender Softwareentwickler von Riot das Problem öffentlich auf Reddit und scherzte, das Zertifikat sei mit dem Jahreswechsel abgelaufen, obwohl es sich automatisch hätte verlängern sollen.

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Zehn Jahre später trat derselbe Fehler erneut auf. Nach der Erneuerung des Zertifikats wurde der Zugriff schrittweise wiederhergestellt. Die Spieler stellten später fest, dass das neue Zertifikat bis zum Jahr 2125 gültig war – ein Schritt, der darauf hindeutet, dass Riot sicherstellen wollte, dass dieses Problem nie wieder auftritt.

Serverausfälle deaktivieren Ranglistenwarteschlangen

Während Gelegenheitsspieler Zeit verlieren, geraten ranglistenorientierte Spieler ins Stocken. Ausfallzeiten können Aufstiegspläne, Zeitabklingzeiten und Wettkampfroutinen durcheinanderbringen. Für Spieler, die höhere Ränge anstreben oder nur begrenzte Spielzeiten nutzen können, bedeuten unerwartete Ausfälle zusätzlichen Druck.

Selbst nach der Wiederherstellung der Server waren die Ranglisten-Warteschlangen stundenlang gestört, sodass LoL-Boosting-Anbieter in den letzten Tagen der Saison keine Dienste anbieten konnten. In den kommenden Tagen ist LoL-Boosting hingegen die beste Möglichkeit, sich Ranglistenbelohnungen zu sichern und wettbewerbsfähig zu bleiben, ohne dabei Beruf oder private Verpflichtungen zu vernachlässigen.

Riot hat die Lektion gelernt

Der Ausfall im Jahr 2026 verdeutlicht, dass selbst große Live-Service-Spiele von kleinen technischen Details abhängen, die gravierende Folgen haben können. Ein einziges abgelaufenes Zertifikat reichte aus, um Millionen von Spielern von einem der weltweit meistgespielten PC-Spiele auszuschließen.

Riot Games reagierte prompt, nachdem das Problem identifiziert worden war, und der Service war innerhalb weniger Stunden wiederhergestellt. Für die Spieler war es ein ärgerlicher, aber aufschlussreicher Moment, der verdeutlichte, wie fragil Online-Ökosysteme sein können, selbst nach jahrelanger Optimierung.

Da das SSL-Zertifikat nun für das nächste Jahrhundert gesichert ist, sollte diese Schwachstelle für League of Legends endlich der Vergangenheit angehören. Egal, ob Spieler Ranglistenspiele spielen, normale Matches genießen oder Optionen wie LoL-Boosting in Betracht ziehen, um mithalten zu können – eines ist klar: Selbst im Jahr 2026 kann League noch alle überraschen, manchmal sogar mit Aktionen, die sich anfühlen, als kämen sie direkt aus dem Jahr 2016.

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