CS2 nimmt mit einem Preisgeld von 1,3 Millionen US-Dollar am Esports Nations Cup teil
Der Wettkampfkalender von Counter-Strike 2 wird sich deutlich vergrößern. Die Esports World Cup Foundation hat offiziell bestätigt, dass CS2 den kommenden Esports Nations Cup anführen wird, ein globales Turnier, das vom 10. bis 15. November in Riad, Saudi-Arabien, stattfindet. Mit einem Preisgeld von 1,32 Millionen US-Dollar und 24 Nationalmannschaften, die im LAN-Modus antreten, verspricht das Event eines der ambitioniertesten nationalen Turniere im modernen Counter-Strike zu werden.
Trotz seiner Größe hat das Turnier aufgrund seiner Einstufung als Tier-2-Event im regionalen Ranglistensystem von Valve Diskussionen in der Szene ausgelöst. Verschärft wird die Kontroverse dadurch, dass der Esports Nations Cup zeitgleich mit den CS2 BLAST Rivals Herbst 2026 stattfindet, was Teams und Spieler in einem der arbeitsintensivsten Monate des Jahres vor schwierige Terminentscheidungen stellt.

Eine Rückkehr zu National Counter-Strike
Der Esports Nations Cup versteht sich als spiritueller Nachfolger legendärer nationaler Wettbewerbe wie ESWC, WESG und der E-Frag-Weltmeisterschaft. Das Kernkonzept ist einfach, aber streng: Jedes Team muss aus fünf Spielern bestehen, die alle die gleiche Staatsbürgerschaft besitzen. Dadurch verschiebt sich der Fokus des Wettbewerbs weg von hochkarätig besetzten internationalen Teams hin zu nationaler Identität, Talentförderung und der Breite des Spielerpotenzials innerhalb der jeweiligen Länder.
Es gibt zudem eine wichtige Einschränkung im Zusammenhang mit Valves Ranglistensystem. Nehmen drei Spieler derselben Organisation teil, kann das Team weiterhin VRS-Punkte sammeln. Allerdings dürfen maximal drei Spieler eines beliebigen Kaders, der am 1. Juni in der VRS-Liste geführt wird, gemeinsam antreten. Diese Regel soll verhindern, dass Spitzenteams unter einem nationalen Banner antreten, und gleichzeitig die Wettbewerbsintegrität wahren.
Das Turnier wird die Spieler zwar einige Stunden kosten, aber es gibt einen schnellen und sicheren Weg, mühelos in der Rangliste aufzusteigen . Hol dir einfach einen CS2 Premier Boost und lass einen professionellen E-Sportler auf deinem Account spielen, während du das Event anschaust.
Wie die Qualifizierung funktioniert
Der Weg nach Riad ist lang und hart umkämpft. Das Qualifikationsverfahren gliedert sich in vier Phasen, beginnend mit der Feststellung der Teilnahmeberechtigung. Anhand der offiziellen VRS-Weltrangliste vom 1. Juni werden 96 teilnahmeberechtigte Nationen ermittelt. Sollte diese Zahl allein durch die Weltrangliste nicht erreicht werden, werden die fehlenden Plätze durch die FACEIT-Elo-Wertung der besten Spieler der verbleibenden Länder ausgeglichen.
Jede dieser 96 Nationen richtet anschließend ein nationales Qualifikationsturnier mit 32 bis 64 Mannschaften aus. Diese Qualifikationsturniere werden im K.-o.-System ausgetragen, wobei nur eine Mannschaft das Recht erhält, ihr Land in der nächsten Runde zu vertreten.
Die 96 Nationalmannschaften werden anschließend in zehn regionale Qualifikationsrunden eingeteilt. Diese werden im Doppel-K.-o.-System ausgetragen und vergeben insgesamt 24 Startplätze für das Hauptevent. Stärkere Regionen erhalten mehr Startplätze: Westeuropa entsendet vier Teams, Nordamerika drei und kleinere Regionen wie Ozeanien jeweils eines.

LAN-Finale und Turnierformat
Die 24 Finalisten treten in Riad per LAN-Event um ein Preisgeld von über einer Million US-Dollar an. Das Turnier beginnt mit vier Gruppen à sechs Teams, die im Modus „Best-of-One Round Robin“ gegeneinander antreten. Die vier besten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die Playoffs.
Von dort aus treten die letzten 16 Teams in einem K.-o.-System gegeneinander an. Alle Playoff-Spiele werden im Best-of-Three-Modus ausgetragen, das große Finale im Best-of-Five-Modus. Zusätzlich findet ein Spiel um Platz drei statt, was die Spannung für die vor dem Finale ausgeschiedenen Teams weiter erhöht.
Was dies für die breitere CS2-Szene bedeutet
Neben dem Preisgeld bietet der Esports Nations Cup aufstrebenden Regionen und Spielern, die sonst Schwierigkeiten hätten, internationale Aufmerksamkeit zu erlangen, eine Plattform. Für viele Teilnehmer können starke Leistungen zu langfristigen Karrierechancen führen, sei es durch Teamverträge, Sponsoring oder sogar eine Tätigkeit als CS2-Booster oder -Trainer.
Ungeachtet seiner Einstufung als Tier-2-Turnier stellt der Esports Nations Cup ein mutiges Experiment im nationalen Counter-Strike-Bereich dar. Bei Erfolg könnte er die Struktur internationaler CS2-Turniere in den kommenden Jahren grundlegend verändern.

GG Boost – das beste Elo-Boosting-Erlebnis!
English
Français
Español
Português