Fälscher wird auf koreanischen Briefmarken abgebildet
Wer sich mit E-Sport auskennt, weiß längst, dass Lee „Faker“ Sang-hyeok eine Trophäensammlung besitzt, die die meisten traditionellen Sportler vor Neid erblassen ließe. In seiner unglaublichen 13-jährigen Karriere hat der „Unkillable Demon King“ sechs Weltmeisterschaften gewonnen, unzählige MVP-Auszeichnungen bei hochkarätigen Turnieren errungen und sich den Ruf als unbestrittener Größter aller Zeiten erworben.
Seine neueste Auszeichnung? Es ist weder ein glänzender neuer Pokal noch ein In-Game-Skin. Es ist eine Briefmarke.
Südkorea hat offiziell angekündigt, dass Faker auf einer nationalen Gedenkbriefmarke verewigt wird, deren Veröffentlichung für Oktober 2026 geplant ist. Dies ist ein gewaltiger Meilenstein – nicht nur für Faker, sondern für die gesamte globale Gaming-Community.

Ein Gaming-Phänomen
Um zu verstehen, wie bedeutend diese Ehre ist, muss man sich ansehen, wessen Gesichter normalerweise auf südkoreanischen Briefmarken abgebildet sind. Historisch gesehen ist diese Ehre ausschließlich herausragenden Persönlichkeiten vorbehalten: ehemaligen Präsidenten, legendären Olympioniken, verehrten Unabhängigkeitskämpfern wie Yu Gwan-sun und sogar dem Papst.
Bislang war noch nie ein E-Sport-Profi für diese Ehre in Betracht gezogen worden.
Zwar gibt es eine übliche 20-tägige Frist, innerhalb derer die Öffentlichkeit formell Einspruch gegen eine neu vorgeschlagene Briefmarke erheben kann, doch dürfte man in Südkorea kaum jemanden finden, der sich beschweren würde. In den letzten zehn Jahren hat Faker die Gaming-Nische längst hinter sich gelassen. Er ist nicht mehr nur eine Ikone von League of Legends, sondern ein wahrer Kulturschatz seines Heimatlandes.
In einer Gaming-Welt, in der frustrierte Spieler manchmal auf LoL-Boosting zurückgreifen, nur um dem endlosen „Elo-Höllen“-Grind zu entfliehen, ist Fakers dreizehnjährige, unermüdliche und harte Herrschaft an der absoluten Spitze des Sports schlichtweg atemberaubend. Seine Langlebigkeit beweist, dass er alles andere als ein Eintagsfliegen-Phänomen ist.
Der Ursprung des unsterblichen Dämonenkönigs
Fakers Karriere bei Riot Games' Flaggschiff-MOBA begann bereits 2013, und er machte sich im Nu einen Namen. Bei seinem ersten Profiturnier erzielte der Rookie Faker unglaubliche 36 % aller Kills von SKT und verbuchte in 20 Matches 133 Kills.
Seine atemberaubende Spielweise verlieh seinem gesamten LoL-Team einen enormen Schub und führte SKT zu einem respektablen dritten Platz. Doch das war erst der Anfang. Monate später feierte er seinen ersten großen Turniersieg bei den Champions 13 Summer und im Oktober 2013 stemmte er seine erste Weltmeisterschaftstrophäe in die Höhe. Seit seinem Debütjahr ist seine Dominanz beispiellos. Kürzlich wurde er als erster Spieler in die Hall of Legends von League of Legends aufgenommen – ein Schritt, der niemanden überraschte. | ![]() |
Ein weiteres historisches Jahr
Auch wenn der Abdruck auf einer Briefmarke im Vergleich zum Gewinn des Summoner's Cup vor Millionen jubelnder Fans etwas altmodisch wirken mag, hat er doch eine viel tiefere Bedeutung. Er sichert ihm einen Platz in den Geschichtsbüchern – jenseits der digitalen Welt.
Diese Briefmarkenankündigung folgt unmittelbar auf eine weitere herausragende Leistung abseits des Rift Valley. Faker wurde kürzlich mit der Blauen Drachenmedaille ausgezeichnet – der höchsten Auszeichnung des Verdienstordens für Sportler in Südkorea.
Da die LCK-Saison seine volle Aufmerksamkeit fordert und Großveranstaltungen wie das MSI und der Esports World Cup bevorstehen, ist Fakers Terminkalender so voll wie eh und je. Wenn der Oktober 2026 kommt und sein Gesicht offiziell durch die koreanische Post reist, findet parallel dazu die Weltmeisterschaft statt.
Faker ist ja bekannt dafür, dass er hofft, seine neue Gedenkbriefmarke würde ihm Glück bringen, während er seinen beispiellosen vierten Weltmeistertitel in Folge anstrebt. Und ehrlich gesagt? Niemand würde gegen ihn wetten.

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